MGV Liederkranz 1841 e.V. Schönau

Winterferier 2020

Am Samstag, den 18.01.20, war es endlich wieder soweit: Unsere aktiven Sängerinnen und Sänger konnten zeigen, was sie im vergangenen halben bis dreiviertel Jahr gelernt haben! Ein solches Ereignis kann nur unsere alljährliche Winterfeier sein, die auch dieses Jahr wieder in der Festhalle Schönau stattfand.

 

Bei gut gefüllten Plätzen war es in diesem Jahr unser Männerchor, der den Abend eröffnete. Schon bei dem „Sängergruß“, der von unserem Vizechorleiter Georg Wältner dirigiert wurde, lauschte unser Publikum gespannt und gab den wohlverdienten Applaus. Dies zog sich durch den chorischen Teil durch, egal um welches Lied es sich handelte. Nach dem zweiten Lied des Männerchores („Der größte Chor der Welt“), welches ein sehr neues Lied ist, konnte die Jugendgruppe „Colourful Singers“ mit drei Liedern („Hallelujah“, „Only You“ und „Better Place“) überzeugen. Letzteres ist ein Medley aus den Liedern „Heal the World“ und „We Are the World“ von Michael Jackson. Der Frauenchor stimmte sich und das Publikum mit den Liedern „Frauen, so singt doch“ und „Solang man Träume noch leben kann“ auf den Höhepunkt des chorischen Teils ein: den gemischten Chor.

 

Nachdem der gemischte Chor mit gut 45 Personen auf der Bühne sein erstes Lied („Rock Mi“) gesungen hat, wurde es eher ruhig. An dieser Stelle durften wir nämlich gleich drei Personen unseres Vereins für jahrelanges aktives Mitwirken ehren. Unsere Sängerin Elisabeth Kreft, die aufgrund ihrer Gesundheit leider nicht an der Winterfeier aktiv mitmachen konnte, sich aber dennoch im Publikum befand, durften wir für zehn Jahre Singen ehren. Für 40 Jahre konnten wir unseren Sänger Bernd Gleich ehren, der im weiteren Verlauf des Abends erneut auf der Bühne stehen sollte. Die dritte Person im Bunde war niemand Geringeres als unsere Dirigentin Britta Reibold, die wir für 25 Jahre (und fast ebenso lange in unserem Chor tätig) ehren konnten. Wir möchten an dieser Stelle auch Karlheinz Kern danken, der die Ehrungen für Bernd Gleich und Britta Reibold übernommen hat. Ein besonderes Dankeschön geht natürlich an alle drei Geehrten, die jahrelang an unserer Seite waren - und es hoffentlich auch noch bleiben!

 

Als Jeder wieder den eigenen Platz gefunden hat, gab der gemischte Chor ein letztes Lied zu Besten. Mit dem fetzigen „Mama Loo“ wurde das Publikum beschwingt in die kleine Umbaupause und die Sondertombola geschickt. Für den chorischen Teil bedanken wir uns selbstverständlich bei unserer Pianistin Gudrun Habig-Kühn, die uns bei vielen Stücken am Klavier begleitet hat. Auch bei den drei Solisten Karlheinz Oelschläger, Horst Haarmann und Walter Reibold möchten wir uns für den Einsatz bedanken.

 

Nach Abschluss der Sondertombola entstand erneut eine Umbaupause, in der die Bühne für das Musical „Eine schrecklich echte Familie“ (nicht zu verwechseln mit der Fernsehserie „Eine schrecklich nette Familie“) vorbereitet wurde. Wie so häufig suchten wir uns im Vorfeld ein Musical aus, welches Humor und Herz versprach - und genau das bekam unser Publikum mit dem Musical zu sehen.

 

Da Sie selbstverständlich alle bei unserer Winterfeier anwesend waren, hier nur der grobe Inhalt: Stefan (Nicolas Oelschläger), der Sohn einer Berliner Familie, beschließt, dass es für ihn Zeit wird, auszuziehen. Seine Mutter Sabine (Jasmin Müller) ist davon anfangs nicht sehr begeistert, möchte sie ihn doch lieber bei sich haben, am besten für immer. Obwohl ihre beste Freundin Barbara (Marliese Gleich) gleich mit der guten Idee, sie solle sich doch einen Job suchen, aufkommt, wird es für Sabine nicht besser, denn kurz darauf lernt sie den Freund ihrer Tochter Lisa (Vanessa Reibold) kennen: ein älterer Herr, tätowiert - und fährt Motorrad. Nicht der passende Freund, wie Sabine findet. Während sich diese Probleme im Haus stapeln, ist der Vater der Familie, Klaus (Marco Mannella), mit seiner Arbeit beschäftigt, sodass er das meiste davon nicht mitbekommt. Als Sabine schließlich einen neuen Chef (Dieter Kostrzewa) findet, ist das Chaos perfekt: Der neue Chef hat sich in Sabine verguckt und versucht alles, um sie für sich zu gewinnen. Dass es auch einige Hausgeister gibt, allen voran Patricia (Julia Müller) und Domicella (Ute Oelschläger), die sich in die Probleme einmischen möchten, verbessert das Geschehen für die Familie eher weniger.

 

Im weiteren Verlauf konnten unsere Aktiven mit viel Witz und Liebe, aber auch mit gesanglichem und schauspielerischem Geschick überzeugen. Und wie heißt es ja immer so schön? Ende gut, alles gut. Ein Happy End durfte selbstverständlich auch bei uns nicht fehlen, obwohl es doch einige verzwickte Probleme gab.

 

Auch für unsere Aktiven war es ein Happy End: Nach einer wirklich gelungenen Vorstellung konnten alle gemeinsam auf der Bühne stehen und sich den wohlverdienten Applaus anhören. Unsere noch nicht erwähnten Sängerinnen und Sänger, die beim Musical mitgewirkt haben: Marlon Schlosser, Petra Müller, Stefan Uhrig, Hildegard Niedermayer, Maik Uhrig, Walter Reibold, Bernd Gleich, Karlheinz Oelschläger und Georg Wältner.

 

Nun ist es an der Zeit, allen einmal ein großes Dankeschön auszusprechen, auch wenn wir es bereits in der letzten Woche angefangen haben.

 

Allen voran danken wir selbstverständlich Ihnen, unseren Besuchern, die sich die Zeit genommen haben und den Abend über aufmerksam waren. Auch für den Applaus möchten wir uns selbstverständlich bedanken. Unseren passiven Mitgliedern, Gönnern und allen, die im Voraus, Nachhinein oder währenddessen geholfen haben (sei es bei Auf- oder Abbau, bei den Tombolas, in der Küche oder an anderer Stelle) gilt natürlich ebenso ein großes Dankeschön. Eine besondere Erwähnung verdienen an dieser Stelle aber vor allem einige Personen, die sich um die Rahmengestaltung und den glatten Ablauf des Abends gekümmert haben: Rolf Fekete, der für unseren Vorhang und den Hintergrund auf der Bühne zuständig war; Uwe Gärtner, der sich wie in den vergangenen Jahren darum gekümmert hat, dass im Publikum überhaupt etwas zu hören war; Sven Donabauer, der ebenfalls wie in den vergangenen Jahren für das richtige Licht gesorgt hat; und zu guter Letzt unsere Dirigentin Britta Reibold, die überhaupt die Ideen, Texte und Lieder mitbringt, diese mit den Sängerinnen und Sängern übt und dafür sorgt, dass alle wissen, was sie zu tun haben.

 

Ganz zum Schluss natürlich ein ebenso großes Dankeschön an unsere Sängerinnen und Sänger, die in dem vergangenen dreiviertel Jahr jede Woche in die Singstunde und teilweise ebenso in die Musicalprobe kamen, um für unseren großen Abend zu proben. Auch wenn es ein großer Berg an Arbeit war (und es wiederkommen wird), so haben wir dennoch einen Vorteil: Uns macht es Spaß, miteinander zu singen. Da läuft der schwierige Teil des Ganzen eigentlich nur nebenbei.


Unser Männerchor

 

Unsere Colourful Singers

Unser gemischter Chor

 

Im Folgenden können Sie die beiden Berichte lesen, die von Frau Katzenberger-Ruf geschrieben und in der Rhein-Neckar-Zeitung veröffentlicht wurden. Wir bedanken uns hiermit ganz herzlich für den Besuch und die schönen Berichte!

 

 

 

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